
- Originaltitel: Thirteen Reasons Why
- Erschienen: 20. September 2010
- ISBN-10: 3-570-30734-4
- Seitenzahl: 288
- Erschienen bei: Bertelsmann Verlag
- Einband: Softcover
- Preis: 9,99 €
Klappentext:
Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben.
Über den Autor:
Jay Asher bekam die Idee zu diesem Buch während einer Audioführung in einem Museum. Er war fasziniert von der Stimme in seinem Ohr, die ihm erklärte, was er sah. >>Tote Mädchen lügen nicht<< ist sein erster Roman und wurde weltweit zu einem sensationellen Erfolg. Der Autor lebt in Kalifornien.
Inhalt:
Hannah Baker war ein ganz normaler Teenager, bevor sie eine Überdosis Tabletten schluckte. Aber warum musste es soweit kommen? Genau das fragen sich all die jenigen die sie kannten. Und doch erfahren es nur dreizehn Personen, die nach Hannahs Meinung ihr Leben zu dem gemacht haben was sie nicht mehr aushalten konnte. Einer von ihnen war Clay Jensen…
Als Clay eines Tages von der Schule nach Hause kam, fand er einen Karton, mit sieben Kassetten darin, vor seiner Tür. Wer hat sie ihm geschickt? Und was noch viel wichtiger ist: Was ist da drauf?
Als er die erste Kassette abspielt hört er eine Stimme! Hannahs Stimme…
Meine Meinung:
Hannah erzählt ihre Geschichte in einer sehr selbstironischen Art und Weise. Ihre Persönlichkeit kommt im Buch sehr gut rüber, man kann verstehen, warum sie Selbstmord begangen hat und sich gut in sie hineinversetzen. Allerdings waren Clays Kommentare teilweise nicht angemessen bzw. passend, manchmal wirkten sie, als würden sie Hannahs Geschichte ins Lächerliche ziehen.
“Tote Mädchen lügen nicht” ist dennoch ein faszinierendes Buch, gerade weil es so voller Geheimnisse ist, gerade weil man selbst auch jung war/ist und weiß, wie schwierig Situationen in der Pubertät sein können. Alles wirkt authentisch, fast als wäre die Geschichte wirklich passiert. Es ist „spannend“. Nicht auf die übliche Art und Weise, wie es Thriller sind, sondern im Bezug darauf, dass man erfahren will, was Hannah zu dem Selbstmord getrieben und was Clay mit der ganzen Sache zu tun hat.
Jay Asher schreibt jugendgerecht, aber es driftet zu keiner Zeit in einen Teenager-Highschool-Roman ab. Er schreibt gefühlvoll und ergreifend.
Meine Bewertung:
4 von 5 Punkten